| Nr. 16 Juni 2003 9. Jahrgang |
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![]() (in 1:40 der T2-Camper von Cursor, in 1:87 der T1-Brekina-Westy mit offenem Dormobil-Dach) als interessante Sammlerstücke: Wenige Restmodelle
können noch bei Michael bestellt werden (bitte unbedingt vorher
telefonisch oder per e-mail nachfragen!); incl. Versand kosten sie 45
€
(T2-Cursor-Camper) und 22 € (T1-Brekina-Dormobil mit
geöffnetem Weißmetall-Faltenbalg).
Auf allen Straßen
der Welt... In unserer
Internet-WRP ist das Doppelfoto unten deutlich besser zu erkennen; ihr
seht darauf die ersten in Tatsuno
(Japan!!) registrierten
Westies: zwei SO42-Hubdach-Camper (einer mit frühem T2-Vorzelt;
vorher übrigens in Chicago/USA registriert),
„Passau-KDG“-Anhänger und einen klassischen (Wellblech-)
Wohnwagen der fünfziger Jahre. Und da das
kürzlich jemand auf die Schnelle telefonisch wissen wollte, hier
für euch alle ein (europa-)spezifischer Nachtrag zur T1-WESTFALIA-Campingwagen-Statistik: Registriert sind in A 1, CH 7, CZ 1, D 47, F 1, GB 10, I 3,NL 7.
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![]() Sonderausführungen/ Prototypen EA 456/01 ![]() Auszugsweiser Reprint aus der Zeitschrift AUTO ZEITUNG 3/79 Henning Duckstein, 37, arbeitet seit 13 Jahren als Versuchsingenieur in der Transporterabteilung des Wolfsburger VW-Werks. In seiner Freizeit, vor allem aber während seines Urlaubs, beschäftigt er sich mit der afrikanischen Sahara-Region. Und den für motorgetriebene Radfahrzeuge als unpassierbar gltenden Grand Erg Orientale, eine Schlucht auf der Querverbindung von Deb-Deb nach El-Ued hat vermutlich Henning Duckstein als erster Mensch durchquert. Mit einem VW-Bus. Zunächst konstruierte und baute er ziemlich heimlich, später mit Wissen und Billigung seines Chefs und noch viel später mit allerhöchstem Segen. Was Duckstein und Co. Im Auftrag von VW fabrizierten, wurde AUTO ZEITUNG jetzt erstmals vorgestellt: ein Typ 2 mit Allradantrieb. Und um es gleich vorwegzunehmen: Dieser Wagen hat das Zeug, anderen vierradgetriebenen Fahrzeugen das Landleben schwer zu machen. Normalerweise präsentieren Automobilhersteller ihre jüngsten Produkte auf malerischen Küstenstraßen, auf romantischen Gebirgsstrecken oder auf abgesperrten Rennkursen. Den Allrad-Bus stellte uns VW jedoch in einer Wüstenei des Werksgeländes. Spöttelnde Mitarbeiter bezeichnen sie als die Ducksteinschen Sandberge. Tatsächlich handelt es sich jedoch um die von einem Sandbagger aufgeschwemmte Imitation der Mondoberfläche, die zudem am Testtag auch noch unter einer etwa zehn Zentimeter dicken Schneedecke liegt. Kurz, ein besonders bösartiges Gelände. Was wir auch promt zu spüren bekommen, denn der zwecks Einstimmung und zum Vergleich mitgebrachte Lada Niva versackt nach 50 Metern Sturmlauf sang- und klanglos im Schnee-Sand-Gemisch. Nur mit Vor- und zurück-Schaukel-Technik und durch die Angst des Fahrers vor der Blamage ist es dem Niva vergönnt, das Gelände mit eigener Kraft wieder zu verlassen. Wie überlegen nimmt sich dagegen der Allrad-Bus aus. Er biegt von der Straße, watet durch den Schnee, kraxelt über den ersten Sandbuckel, pflügt ungerührt durch achsentiefe Spuren und hält genau vor uns an. Wir steigen –komfortabel- durch die seitliche Schiebetür ein, belegen 2 der acht Sitzplätze mit Beschlag und hoffen schadenfroh, daß der Bus aus dem Stand nie wieder in Schwung kommt.. Doch diese Rechnung machen wir ohne Duckstein und seinen Bus. Völlig ungerührt, ohne Spielereien mit der Kupplung, ohne Kraftakte setzt sich der Bus wieder in Bewegung- so, als ob er im Liniendienst von der Haltestelle am Werkstor losdampft. Während der Einführungsrunde zeigt uns Henning Duckstein die besonderen Tücken des etwa zwei fußballgroßen Geländes – nicht um vor ihnen zu warnen, sondern um seine Ansicht über die „Ideallinie“ klarzustellen. Auf zur nächsten Düne. Weil wir etwas schräg angefahren sind, hängen plötzlich das vordere rechte und das hintere linke Rad frei in der Luft. Eine Situation, in der auch die Sperrdifferentiale an Vorder- und Hinterachse machtlos sind. Eine Situation also, in der Herr Duckstein und sein Bus passen müssen ? Keineswegs ! Der Versuchsingenieur greift einfach zur Handbremse, deren Wirkung auf jedes Hinterrad einzeln dosierbar ist, bremst das linke Hinterrad ab, unterstützt dadurch die Wirksamkeit der Hinterachssperre – und schon krabbelt der Bus auch über diese Düne .... Bleibt nur noch hinzuzufügen, daß auch das Fahren auf festen Straßen keine Probleme bereitet, nicht mal nennenswerte Geräusche auftreten. Man sollte zuvor nur fix den Vierradantrieb ausschalten, weil sonst das Lenkrad in Kurven so heftig in den Händen zerrt. Hat dieses Auto also überhaupt keinen gewichtigen Nachteil ? Doch, einen, sogar einen entscheidenden ! Dieses Auto gibt es nicht zu kaufen ! Auf gar keinen Fall mit der Karosse des jetzigen Typ 2. Und ob es sich lohnt, den Allradantrieb für den im Sommer fälligen Nachfolger anzubieten, klopfen die VW-Marktstrategen gerade bei der potentiellen Kundschaft ab. Allrad-Fans aller Marken vereinigt Euch ! Ruft das VW-Werk an. Verlangt Toni Schmücker. Fordert den Vierrad-Bus. Es lohnt sich. Originaltext von Gernot Röthig/ Manfred Visang ![]() |
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