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Fortsetzung von WRP18: 1961 bis 1967
Chronik des VW-Campingwagens in Stichworten
1961 Der Typ SO34 »De Luxe« löst das Vorgängermodell SO23 ab; eine schwenkbare Fahrerhaus-Sitzlehne erweitert den Wohnraum, da die Trennwand entfällt. Grauweiße Kunststoff-Oberflächen statt Holz lassen die Innenausstattung »zweckmäßig und elegant« erscheinen; ein kleines, gestreiftes Vorzelt um die ausgestellten Klapptüren schafft »Stehhöhe auch bei Regen«.
1962 Das aktuelle Selbsteinbau-Mosaik-Programm SO22 ist, wenn fest eingebaut, als »Campingwagen SO33« erhältlich. Die »De Luxe«-Einrichtung wird von WESTFALIA um die Variante SO35 ergänzt – ein »Edelholzfurnier Birnbaum«-Ausbau mit gleichem Grundriss.
1963 Auf Wunsch ist der VW-Campingwagen mit »Dachgeschoss« lieferbar: Das als Lizenzbau der südenglischen Firma »Dormobil« aufgesetzte »Polyester-Faltdach« ermöglicht – zur Seite hin aufgeklappt – aufrechtes Stehen im gesamten Wohnbereich und zwei zusätzliche Schlafplätze in Hängebetten.
1964 Der 10 000. VW-Camper ist gebaut – doch die Verkaufszahlen gehen zurück: der Markt braucht neue Einrichtungskonzepte!
1965 Zum Jahresanfang erfolgt die Einführung von zwei völlig neuen, kunststofffurnierten Einrichtungs-Varianten: SO42 (die so genannte »Amerika-Ausführung« mit schmaler hinterer Schlafsitzbank und mit/ohne Durchgang vom Fahrerhaus zum Wohnraum) sowie SO44 (die »Luxus-Ausstattung« mit breiter Schlafsitzbank und einer »anspruchsvoller gestalteten Schrank-Kombination an der Fahrerhausrückwand"; also immer ohne Mitteldurchgang). SO44 hat serienmäßig ein neu entwickeltes, kleines »Hubdach mit Dachgalerie«; bei SO42 erhält man beides gegen Aufpreis. Das Dormobil-Faltdach verbleibt als Option für alle Campingwagen-Typen im Programm.
1966 Das nur zusammen mit dem Fahrzeug aufstellbare, grau-gelb gestreifte große Vorzelt wird durch ein praktisches freistehendes in orange-blauer Farbgebung ersetzt. Als letzte Änderung für den T1-Camper entfallen im Herbst die Varianten SO 22 und 33; dafür gibt es als neues Mosaik-System SO45 die Einzelteile der SO 42 (nun allerdings holzfurniert!) – und SO44 hat Produktionspause bis zum Frühjahr 1967.
(Fortsetzung folgt; © M.Steinke)
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