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Fortsetzung von WRP19: Teil III – 1967 bis 1972 Chronik des VW-Campingwagens in Stichworten
1967 Mit dem Modellwechsel zur zweiten Transporter-Generation im August werden die beiden im T1 bewährten Ausstattungen zunächst auch im T2 weiter eingebaut – allerdings etwas überarbeitet und unter neuen Bezeichnungen: die frühere Variante SO42 mit Mitteldurchgang und schmaler Schlafsitzbank wird zu SO60 (das daraus abgeleitete, ehemals SO45 bezeichnete "Mosaik"-Einzelteil-Baukastensystem zu SO61) und die Luxusversion SO44 mit breiter Schlafsitzbank sowie der den Durchgang versperrenden, beinahe fahrzeugbreiten Kleiderschrank-Küchenkombination wird zu SO62. Neben dem bekannten kleinem Hub- und dem großem Polyester-Faltdach (Dormobil-Lizenzbau) ermöglicht aber jetzt auch ein neu entwickeltes, vorn angeschlagenes "Aufstelldach mit Dachgepäckwanne hinten" mit atmungsaktivem Zeltstoff-Faltenbalg die im Campingbetrieb notwendige Stehhöhe. Das Vorzelt aus dem Vorjahr wird mit Außengestänge und einem isolierenden, weißen Überdach versehen – praktischerweise erhält es zusätzlich einen angenähten, grauen Kunststoffboden.
1968 Erstes offizielles WESTFALIA- / VW-Jubiläum: Am 19. März läuft der 30 000. Campingwagen in Wiedenbrück vom Band.
1969 Die Campingwagen-Typen haben zwar noch immer besondere VW-Sonderausstattungs-Codenummern, erhalten nun aber zur besseren Unterscheidung klangvolle Städtenamen (z.B. "Oslo", "Rom" oder "Los Angeles" usw.). Die Grundvarianten entsprechen wie gewohnt der Ein¬teilung mit bzw. ohne Mitteldurchgang; zwecks erweiterter Vielfalt (oder aus Rationalisierungsgründen) werden die Schrank- und Sitzbank-Anordnungen nun modulartig miteinander kombiniert.
1970 Der 75 000. VW-Campingwagen ist im Juni fertig gestellt.
1971 Es gibt nur noch VW-Transporter mit Mitteldurchgang im Verkaufs¬programm; die sperrige Küchenschrank-Kombination entfällt. Zu den bekannten Campingwagen-Varianten gesellt sich eine neue – die "Helsinki"-Ausstattung mit Klappkocher im Durchgang zwischen Kleider- und Kühlschrank. Am 23. Juni kann bei WESTFALIA die Übergabe des 100 000. Campmobiles gefeiert werden.
1972 Die Möblierung erhält eine deutlich dunklere "Teak-Kunststoff-Oberfläche" (mit hellen Umleimern); das Polyester-Faltdach entfällt ersatzlos aus dem Dachvarianten-Programm.
(Fortsetzung folgt; © M.Steinke)
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