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Globus Overland
Mit einem T2-Campingwagen
durch Asien und Afrika
Seit dem 7. MĂ€rz 2004 ist Michel Albregts aus Swifterbant (NL) bereits auf groĂer Fahrt mit sei-nem 78er »Berlin«-Westy (»Globus« genannt) â und er ist immer noch unterwegsâŠ!
Vor dem Start gab es eine lÀngere Zeit der Vor-bereitungen: am Bus wurden einige Modifikatio-nen vorgenommen, abgestimmt auf dem Zweck der Reise und die zu erwartenden Probleme.
Ein spezieller DachgepĂ€cktrĂ€ger und stĂ€rkere StoĂdĂ€mpfer wurden montiert, Abdeckungen fĂŒr den Unterboden und zusĂ€tzliche Weitstrahler vorne und hinten kamen hinzu; der Innenraum erhielt zum Beispiel bequemere Fahrersitze und zusĂ€tzlich einen versteckten Tresor.
Teil 1 der Reise ging von den Niederlanden ĂŒber Deutschland, Italien und Griechenland in die TĂŒrkei. Dann weiter durch Iran, Pakistan, Indien nach Nepal, wo »Globus« den August verbrachte. An der SĂŒdspitze Indiens wurde der Camper auf ein Schiff verladen mit dem Ziel SĂŒdafrika. Da der Seetransport einige Wochen dauerte, flog Michel in der Zwischenzeit âmal kurzâ zurĂŒck in sein Heimatland â und beim VW-Euro-Treffen traf ich ihn zufĂ€llig. NatĂŒrlich war ich ziemlich ĂŒberrascht: ich dachte zuerst, ich sehe einen GeistâŠ
Mitte Oktober hatte dann der 2.Teil der Reise angefangen, in Kapstadt. Von dort in SĂŒdafrika ging die Fahrt nordwĂ€rts weiter ĂŒber Lesotho, Mozambique, Malawi und Tansania nach Kenia, wo Michel die letzten Wochen verbracht hat (vor dem WRP20-Redaktionsschluss). Der nĂ€chste Zeitabschnitt fĂŒhrt ihn noch durch Somalia, Ăthiopien, Eritrea und Sudan nach Ăgypten. Er ist jetzt ca. 400 Tage unterwegs, und, wie gesagt, immer noch nicht zu Hause.
Der Westfalia-Bulli macht seine Arbeit vorbildlich Ââ was ja auch zu erwarten war. NatĂŒrlich gab es ab und zu kleinere (technische) Probleme; Michel kann sie jedoch meistens selber lösen. Vor allem der Zustand der StraĂen ist in vielen LĂ€ndern nicht so, wie wir es gewohnt sind. Michel hat schon viele Abenteuer mitgemacht, und oft war er mit seinem Camper in Zeitungen, z.B. in Nepal (siehe oben). In seinen regelmĂ€Ăig verfassten Reiseberichten kann man alles nachlesen: zusammen mit aktuel-len Bildern werden die Texte an alle interessierten Leute, die sich bei ihm eingeschrieben haben, per E-Mail verschickt. Diese Berichte gibt es aber auch auf seiner Website; dort ist ALLES ĂŒber seinen »Overland«-Trip zu lesen. Die Website ist selbstverstĂ€ndlich auf HollĂ€ndisch geschrieben â dennoch ist ein Besuch dort durchaus sehens- und fĂŒr viele von euch auch lesenswert:
http://www.globusoverland.com
Michel formuliert sehr flott und seine Geschichten machen wirklich Freude. SpĂ€ter will er ĂŒber diese abenteuerliche Reise durch drei Kontinente ein Buch schreiben; vielleicht begleitet von »Globus« als kleines Brekina-ModellâŠ! (Bericht: Rolf de Kam)
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