14. Jahrgang Dezember 2007 Nr. 25

Anhänger einmal anders...

von Rolf de Kam

Auf dem großen VW-Bus-Treffen in Hannover gab es einen WESTFALIA-Nachläufer zu bewundern: der Einzige, der uns bekannt ist. Die Fahrgestellnummer haben wir leider nicht finden können, so dass das Baujahr für uns unbekannt ist. Bemerkenswert sind die kleinen Dreikammer-Rückleuchten, die Anbringung des ovalen Westfalia-Schildes und die originalen Radkappen. Anhänger und Doppelkabine waren wunderschön restauriert und mit Firmenwerbung beschriftet  – und außerdem „geschmückt“ mit Handwerker-Gerätschaften (Gerüstteile, Leitern, Säge, Warnlampe) aus der „guten alten Zeit“. Wirklich, ein besonderes Gespann!
Leider haben wir den Eigentümer während des Treffens
nicht angetroffen  – vielleicht meldet er sich mal bei uns...

Auszug aus der WESTFALIA-Preisliste 1966:

Nachläufer hinter Pritschenwagen, einschließlich Drehschemel
(Bestell-Nr. 139001)
Länge (Größtmaß/Kleinstmaß) 6549/2800mm, Breite 1100mm, Räder 6.40-15“
Zulässiges Gesamtgewicht bis 1200 kg (Serie 750 kg), Preis (umgerechnet) ca. 850 Euro

Aus unserem Bildarchiv

dazu ein Foto von 1960: Pritschenwagen mit Drehschemel und Nachläufer (auf dem Wiedenbrücker Werkshof).
Interessant ist auch ein Fahrzeug im Hintergrund:
Hier ist ein so genannter WESTFALIA-Tieflader
zu erkennen; aus einem Pritschenwagen frisch umgebaut und grundiert.


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(c) Westfalia Register 12/2007